Am Vorabend des Bauernkriegs war Mitteldeutschland ein Zentrum künstlerischer Blüte. Unter Erzbischof Ernst von Magdeburg entstanden prachtvolle Werke, die den Übergang von der Spätgotik zur Renaissance spiegeln. Reliquien, Altäre und Buchmalerei dienten nicht nur religiösen Zwecken, sondern auch der Machtinszenierung.
Dieser Band beleuchtet den tiefgreifenden Wandel der Kunst im Spannungsfeld von Tradition und Aufbruch. Meisterwerke von Dürer, Cranach d.Ä. und Grünewald zeigen die Dynamik einer Epoche, die den Grundstein für Reformation und gesellschaftliche Umbrüche legte.