Ludwig Meidner

Ludwig Meidner (1884 – 1966) war ein deut­scher Expres­sio­nist und Maler, der vor allem für seine inten­siven, emotional aufge­la­denen Werke bekannt ist. Meidner wurde in Ober-Schle­sien geboren und studierte an der Kunst­schule in Berlin. Er war Mitglied der expres­sio­nis­ti­schen Künst­ler­gruppe Die Brücke und beein­flusste die Entwick­lung des Expres­sio­nismus in Deutsch­land. Beson­ders hervor­ste­chend sind seine drama­ti­schen, oft apoka­lyp­ti­schen Stadt­an­sichten, in denen er die Verwir­rung und den inneren Stress der modernen Welt darstellte. In seinen Arbeiten kombi­nierte Meidner leben­dige Farben mit einer verzerrten Darstel­lung von Formen, was seine psychi­sche und emotio­nale Wahr­neh­mung der Welt wider­spie­gelte. Während des Natio­nal­so­zia­lismus wurde Meid­ners Kunst als „entartet“ verur­teilt, und er emigrierte 1939 nach Paläs­tina, wo er bis zu seinem Tod lebte. Dieser Tagungs­band für das Jüdi­sche Museum in Frank­furt präsen­tiert die beein­dru­ckenden Werke Meid­ners.

Gebr. Mann Verlag
2018
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