Das Buch What’s Missing befasst sich mit der Frage, was in der Kunstgeschichte und der Museumspraxis oft übersehen oder vernachlässigt wird. Es geht um Themen wie die Repräsentation von nicht-westlichen Kulturen, die Geschichte des Kolonialismus und die Rückgabe von Kunstwerken, die während der Kolonialzeit in westliche Museen gelangt sind. Das Werk richtet sich an ein breites Publikum und zielt darauf ab, die Diskussion über die Problematik der „unvollständigen“ oder „lückenhaften“ Erzählungen in der Kunstgeschichte zu fördern.
Im Kontext des Buches wird untersucht, welche Perspektiven, Künstler oder Kunstwerke in der traditionellen Kunstgeschichte oft unsichtbar bleiben und warum diese Lücken existieren. Dabei werden auch neue Ansätze zur Vermittlung von Kunstgeschichte und Museumsarbeit in einem globalen Kontext angesprochen, um eine breitere, inklusivere Sichtweise auf Kunst und Kultur zu schaffen.